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Allgemeine Gedanken zur Kommunikation

„Es ist nicht wichtig, was A sagt - es ist wichtig, was B versteht“

In unserem Leben kommunizieren wir laufend - bewusst oder unbewusst. Selbst wenn wir uns nicht verbal äussern, geben wir durch unser Erscheinungsbild Signale an andere Menschen weiter. So verrät unsere Körperhaltung, unsere Gestik oder Mimik, selbst unsere Kleidung laufend, was wir fühlen oder denken.

Für Führungskräfte ist das Mittel der Kommunikation eines der wesentlichsten Elemente um sich mitzuteilen und um von anderen Mitteilungen zu erhalten. Fast niemand ist in der Lage, seine Sprache - verbal oder nonverbal - ununterbrochen zu beherrschen. Führungskräfte sollten weitestgehend neutral bleiben können. Es ist wichtig, die verschiedenen Elemente der Kommunikation zu kennen.

Die Kommunikation und wir !

Wenn wir heute analysieren, wo die Probleme im geschäftlichen, aber auch im privaten Bereich liegen, dann sind es zu 90% Kommunikationsprobleme.

Wir jagen den aktuellen Errungenschaften wie Smartphone, E-Mail usw. nach. Niemand lehrt uns aber, wie wir diese Dinge im Sinne einer guten Kommunikation richtig einsetzen – oft geht sie dabei sogar verloren.

Jede Kommunikation hat einen Sender und einen Empfänger

Wir stehen tagtäglich in verschiedenen Kommunikationsverhältnissen und ob wir wollen oder nicht, es wird dauernd mit uns kommuniziert! Heute können wir uns der Kommunikation nicht mehr entziehen. Wir können nur wieder lernen, richtig mit ihr umzugehen. Die Theorie sagt uns, dass die Kommunikation zweiseitig stattfinden soll, also im Dialog. Das heisst, es braucht einen Sender, der dem Empfänger eine Botschaft übermittelt und einen Empfänger, der dem Sender ein Feedback darüber gibt.

Der Sender einer Botschaft ist dafür verantwortlich, dass der Empfänger die Meldung gehört und verstanden hat. Es liegt also beim Sender, die Botschaft so zu gestalten, dass der Empfänger an ihr Interesse findet. Das ist das oberste Gebot der Kommunikation! Bei allem was uns interessiert, hören wir hin und wollen mehr wissen. Jede Botschaft enthält viele Aussagen. Eine Botschaft wird von den sogenannten „vier“ Ohren aufgenommen und je nach Stimmung des Empfängers frei interpretiert. Eine Botschaft kann noch so locker ausgesprochen werden. Beim Empfänger kann sie Stress, Bedrängnis, Widerstand usw. auslösen.

Der Empfänger hört genau das, was er hören möchte, was nicht unbedingt dem entspricht, was der Sender ursprünglich auch sagen wollte. Ist der Sender also aufmerksam, so wird es für ihn einfach zu erfahren sein, was die gesendete Botschaft beim Empfänger auslöst. Die Reaktion über Mimik, Gestik und Körperhaltung erfolgt in der Regel unverfälscht, ehrlich und direkt.

Elektronische Hilfsmittel richtig einsetzen

In unserem „Turbo-Leben“ haben wir keine Zeit mehr sicherzustellen, ob der Empfänger unsere Botschaft gehört, geschweige verstanden hat und damit überhaupt etwas zu tun haben will! Schnell ein E-Mail und schon ist die Botschaft übermittelt. Aber wissen wir, was diese elektronisch versandten Meldungen auslösen? Wie oder was interpretiert der Empfänger? Macht sie ihn glücklich oder betroffen? Sind wir uns bewusst, was für ein Konfliktpotential dadurch vorhanden ist? Interessiert uns dies überhaupt?

Kommunikation in der Gruppe

Im Zusammenhang mit Team wird oft das Wort „Synergien“ verwendet. Ein E-Mail, das an alle Teammitglieder geschickt wird, ist höchstens als Information geeignet. Synergien entstehen dabei nicht. Anders ist es bei einer persönlichen Diskussionsrunde. Schon zu Beginn entsteht eine Wirkung, ohne dass nur ein Wort gesprochen wird, denn man kann nicht nicht kommunizieren. Wer seine persönlichen „Kommunikationsantennen“ ausfährt, erfährt sehr viel über die Stimmung, das Verhalten, die Distanzen, die Initiativen usw. der Teilnehmenden. Eine Gruppe, bei der alle „wenn und aber“ angesprochen werden und ein Konsens gefunden wird, identifiziert sich mit der gemeinsam erarbeiteten Lösung. Alle Teammitglieder setzen sich dementsprechend ein, weil sie durch ihre Eigendynamik die Eigenverantwortung wahrnehmen können.

Feedback

Kommunikation ist nicht alles - aber alles ist nichts ohne Kommunikation! Wichtig bei der Kommunikation ist das Feedback. Die Rückkoppelung oder Rückmeldung ist eine äusserst wichtige Informationsquelle, Kommunikationshilfe oder Beziehungsunterstützung. Feedback hilft uns, uns selbst und die Umwelt realistisch wahrzunehmen. Ohne Feedback ist der Mensch orientierungslos. Erst Feedback ermöglicht Lernen, eine Verbesserung von Beziehungen und erst Feedback bewirkt im positiven Falle, dass wir unser Verhalten ändern.

Kommunikationsweg