Eigentlich sind Sie beim Kunden um eine ganz bestimmte Aufgabe zu erledigen.
Schauen Sie sich aber trotzdem die unmittelbare oder mit Ihrer Arbeit zusammenhängende Umgebung an. Fällt Ihnen etwas auf, das nicht mehr in Ordnung ist oder demnächst problematisch werden könnte, sprechen Sie den Kunden darauf an:
Positiver Effekt, wenn Sie dies tun:
Der Kunde fühlt sich von Ihnen gut betreut.
Negativer Effekt, wenn Sie es nicht tun:
Der Kunde fühlt sich von Ihnen schlecht betreut, wenn kurze Zeit später genau dieses Teil defekt geht: „Da war doch kürzlich einer da und hat das nicht gesehen – was ist denn das für ein Service!?“
Zusatzverkäufe
Natürlich sollen Sie als Handwerker nicht die Aufgabe der Verkaufsabteilung übernehmen oder gar zum Starverkäufer werden. Aber letztendlich lebt auch der Handwerker von verkauften Produkten und Dienstleistungen.
Als Handwerker geniessen Sie beim Kunden vor Ort den Ruf der versierten Fachperson. In den Augen des Kunden sind die Handwerker oftmals vertrauenswürdiger als der Verkäufer, da Sie ja – in den Augen des Kunden - keinen Umsatz erzielen müssen, sondern „nur“ ihre Arbeit gut machen wollen. Ebenso geht der Kunde davon aus, dass Sie über viel praktische Erfahrung verfügen und deshalb wissen, wovon Sie sprechen.
Zusatzverkäufe können aus sehr vielen unterschiedlichen Gründen erzielt werden, müssen aber für den Kunden immer einen Mehrwert darstellen. Diejenigen Punkte, welche unter „Beratende Hinweise auf zusätzlich notwendige Arbeiten“ beschrieben sind, sind ebenfalls Zusatzverkäufe. Ihre Argumentation ist deshalb auch sehr ähnlich. Dies können beispielsweise sein:
Preisgespräche
Sprechen Sie NIE über Geld, bis Sie danach gefragt werden!
Niemand kauft irgendetwas nur wegen des Preises, sondern in erster Linie immer nur, wenn man für sich einen Vorteil in irgendeiner Form sieht. Erst dann kann der Preis zum Entscheidungskriterium werden. Genau genommen kaufen wir alle nur etwas zu einem bestimmten Preis, wenn es dies uns auch Wert ist. Stellen Sie im Verkaufsgespräch also immer den Kundenvorteil in den Vordergrund. Wenn der Kunde seinen Vorteil erkannt hat, fragt er Sie automatisch nach dem Preis. Damit erkennen Sie gleichzeitig, ob der Kunde überhaupt interessiert ist, sonst würde er erst gar nicht nach dem Preis fragen.
Machen Sie grundsätzlich nie vage Preisangaben: „Ich schätze mal, dass dies etwas 1‘800.00 kosten wird.“ Wenn Ihre Vorhersage dann letztendlich nicht stimmt – speziell wenn die Kosten höher ausfallen – fühlt sich der Kunden eventuell betrogen. Wenn Sie keinen klaren, 100 % verbindlichen Preis angeben können, reagieren Sie gegenüber dem Kunden folgendermassen: