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Einführung von neuen Mitarbeitenden

Hat man sich für jemand neues entschieden, so ist der Einführung eine sehr hohe Aufmerksamkeit zu schenken. Die bisher entstandenen Aufwendungen verschiedener Art müssen von nun an amortisiert werden. Die Einführung – neudeutsch Onboarding -  ist mit entscheidend dafür, ob neue Mitarbeitende im Unternehmen bleiben oder nicht.

Wichtigkeit der vorbereitenden Massnahmen


4 = sehr wichtig, 3 = eher wichtig, 2 = eher unwichtig, 1 = völlig unwichtig

Einführungsprogramm

Zu einer guten Einführung gehört ein möglichst detailliertes Einführungsprogramm. Darin sind alle Schritte vom ersten Arbeitstag bis zu dem Moment, an dem jemand weitgehend selbständig arbeiten kann festgelegt.

Was macht eine gute Einführung aus?

Das A und O für eine erfolgreiche Einarbeitung ist ein transparenter Einarbeitungsplan, der alle Stufen und Stationen der Einführung aufzeigt. So wissen neue Mitarbeitende, was auf sie zukommt, und sie können sich darauf einstellen.

Wie lässt sich eine Überforderung in den ersten Tagen vermeiden?

Eine Informationsüberflutung entsteht oft dann, wenn die Einführung schlecht durchdacht ist. Besteht ein Handbuch für Mitarbeitende, so ist dies ein gutes Mittel, erste wichtigen Informationen zum Unternehmen weitergeben zu können. Dieses Buch – analog oder digital - können neue Mitarbeitende zu Hause in Ruhe lesen und anschliessend in der Firma sich ergebende Fragen stellen. Alternativ kann auch eine Checkliste mit allen wichtigen Informationen zum Unternehmen abgegeben werden.

Welche Abteilung kümmert sich um die Einführung?

Der grössten Denkfehler ist, dass die Einführung Aufgabe der Personalabteilung ist. Nein - das ist der Job der Führungspersonen. Sie müssen sicherstellen, dass die Einarbeitung vorankommt und neue Mitarbeitende möglichst schnell voll einsetzbar sind.

Der erste Eindruck

Die Einführung muss geplant und mit den neuen Arbeitskollegen abgesprochen sein. Führungspersonen wie Mitarbeitende sollten sich ausreichend Zeit für den ersten Tag des neuen Firmenmitglieds reservieren. Vorgesetzte sollten in der ersten Woche tägliche „Sprechstunden“ anbieten um auftretende Fragen und Unklarheiten sofort besprechen zu können.

Die Betriebsbesichtigung ist der erste Schritt. Dabei können neue Mitarbeitende auch mit Firmenmitgliedern bekannt gemacht werden, mit denen sie im Verlaufe ihrer Tätigkeit zu tun haben werden. Besonders in grossen Unternehmen darf nicht vergessen werden, neue Mitarbeitende auch dem obersten Kader vorzustellen - sie sollen die Entscheidungsträger kennen.

Bereits vor dem ersten Arbeitstag des neuen Firmenmitglieds sollte ein „Götti“ / „Gotte“ ausgesucht werden, welche diese Funktion sehr gerne übernimmt. Dies ist mit Vorteil jemand auf gleicher Stufe. Diese sollen Unsicherheiten vorbeugen und eine Stütze sein.

Die Einarbeitungsphase

Führungspersonen sollten neue Mitarbeitende am Ende des ersten Arbeitstages nach ihren ersten Eindrücken fragen. Am Ende der ersten Arbeitswoche soll das zweite Gespräch geführt werden. Sich daraus ergebende Ungereimtheiten müssen sehr schnell eliminiert werden. Nach etwa zwei Wochen ist ein Gespräch Vorgesetzter - Götti - Mitarbeiter ein hilfreiches Prüf- und Führungsinstrument. Vor Ablauf der Probezeit soll die erste schriftliche Qualifikation mit dem dazugehörenden Gespräch erfolgen. Im Rahmen dieser Qualifikation sollen auch weiterfördernde Massnahmen - soweit gewünscht - besprochen werden können.