Zu Hause zu arbeiten kann Arbeitnehmende entlasten. Gerade wer pendelt freut sich über Zeitgewinn. Allerdings sollte man vorab klären, wo genau man arbeiten will - und den Platz einrichten.
Fixer Arbeitsort
Richten Sie einen Ort ein, der signalisiert, dass hier gearbeitet wird. Für einen gut eingerichteten Arbeitsplatz empfiehlt sich: Laptop, externer Bildschirm, Tastatur, Maus, Headset/Kopfhörer. Wenn Sie kein eigenes Büro haben, versuchen Sie, technische Ausrüstung und Arbeitsmaterialien nach Arbeitsende bestmöglich zu verstauen.
Feste Zeiten einhalten
Beginnen Sie jeden Tag um dieselbe Uhrzeit. Um offiziell die Arbeitszeit einzuläuten, überlegen Sie sich ein Ritual: z.B. Morgentoilette, Frühstück, Zeitung, Kaffee, Musik, Spaziergang usw. Das Gleiche gilt für das Ende der Arbeitszeit.
Machen Sie sich vor Arbeitsbeginn eine Liste
Notieren Sie sich alles und arbeiten Sie die Liste ab. Das gibt Struktur und hilft, möglichen Ablenkungen vorzubeugen. Hilfsmittel: z.B. Outlook
Routine für den Arbeitsmodus
Bringen Sie Routine in den Heimarbeitsalltag. Oft hilft es, sich wie im Büro anzukleiden. Für andere ist ein bequemes Outfit angenehmer. Wichtig ist, einen Rhythmus beizubehalten, um den Arbeitsmodus einzulegen: Beginn – Pausen - Ende.
Richtig kommunizieren
Finden Sie heraus, welche Art der Kommunikation am besten passt und wie man die verschiedenen Kanäle kombiniert. In E-Mails können Informationen verloren gehen. Wichtiger ist oft der direkte Austausch am Telefon oder per Internet – Teams, Zoom, Skype, etc.
Störer aus dem Blickwinkel
Ablenkung gehört dazu und ist im Homeoffice sogar oftmals geringer als im Büro. Allerdings gibt es auch zu Hause immer etwas zu tun. Versuchen Sie, sich nicht zu sehr ablenken zu lassen, verstauen Sie z.B. das Smartphone in eine Schublade, platzieren Sie das Büro nicht unbedingt mit Blick auf die Küche, usw.
Kontakte beibehalten
Treffen Sie sich weiterhin mit Kollegen, Kunden oder Freunden zum Mittagessen, um nicht komplett in der Isolation zu verschwinden und um den Austausch beizubehalten. Soziale Interaktionen sind jetzt umso wichtiger.
Home-Office – diese Fehler vermeiden!
Wer im Homeoffice arbeitet, sollte seine Zeit nicht mit dem Hausputz vertrödeln. So ätzend es ist: Dafür gibt es das Wochenende.
Nein! Sie gestalten den Arbeitstag wie im Büro - und da würden Sie ja auch nicht Shoppen gehen.
Grosser Fehler bei Homeoffice-Tagen
Direkt im Bett arbeiten. Klar, das ist gemütlich. Aber Sie sollten aufstehen und sich anziehen - eben wie an einem normalen Arbeitstag. Ansonsten ist der Weg leider sehr kurz zum „Schlendrian“.
Sofa! Füsse hoch, Fernseher an und chillen
Auch wenn es verlockend ist, die Mittagspause vor dem TV rumzugammeln: Serien verführen uns. Nur wenige schaffen es, nur eine Folge zu sehen. Am Ende ist der halbe Nachmittag vorbei - und Sie haben nichts geschafft.