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Unterbrechungen als Leistungskiller

In Ruhe arbeiten können gehört in den meisten Fällen zur Kategorie „Wunschdenken“. Wir werden immer wieder durch die verschiedensten Gelegenheiten daran gehindert. Dabei entsteht der sogenannte

Sägeblatt-Effekt

 Unterbrechungen bedeuten einen mehrfachen Zeit- und Energieverlust

Verschiedene Effekte entstehen, wenn man bei konzentrierten Tätigkeiten wiederholt unterbrochen wird.

1. Zeitverlust durch die Störungen an sich

Egal ob die Unterbrechung 5 oder auch 15 Minuten andauert. Diese Zeit verlieren Sie ohnehin.

2. Wiederanlaufzeit

Sie müssen sich nach jeder Unterbrechung wieder in Ihre Aufgabe neu hineindenken. Dies dauert in der Regel mindestens 5 Minuten, um wieder ins Thema zu kommen. Diese Zeit kommt also pro Unterbrechung noch hinzu.

3. Die Konzentration sinkt

Mehrfache Unterbrechungen lassen die Konzentrationsfähigkeit sinken. Nach jeder Unterbrechung nimmt die Konzentration ab.

4. Die Arbeitsergebnisse verschlechtern sich

Durch das Nachlassen der Konzentration steigt die Fehlerquote. Das liegt auch daran, dass man unbewusst schon irgendwie auf die nächste Störung wartet, nach dem Motto: Mal sehen, wann das Telefon wieder klingelt.

5. Die Motivation sinkt

Nach dem wiederholten Wiederanlauf steigt oftmals die Frustration und die Lust sinkt, diese Aufgabe noch einmal anzufassen. Der Arbeitsfluss ist dahin und Sie fühlen sich unzufrieden, ja sogar gestresst.

Zu den klassischen Unterbrechern gehören

  • Zeitfresser
  • Störungen
  • Prokrastination, umgangssprachlich „Aufschieberitis“
  • Unordnung