Sauberkeit
Sauberkeit schafft Vertrauen!
Sauberkeit beinhaltet sehr viele verschiedene Elemente und Verhaltensweisen.
Optische Erscheinung
Der Kunde erwartet eine korrekt gekleidete Fachperson.
- Die Arbeitskleidung muss ordentlich sein, den Umständen entsprechend sauber und intakt.
- Firmenkleidung, wenn vorhanden – optimaler Weise mit Name beschriftet
- Reservekleidung gehört ins Servicefahrzeug
- Die Kleidung ist für den Kunden ein Spiegel der Arbeitsweise des Handwerkers.
Durch eine angemessene Körperhygiene kann auch ein Handwerker beeindrucken. Deshalb muss man diesen Punkten die gebührende Beachtung schenken. Abweichungen werden schnell mit Skepsis und Abneigung registriert.
- gepflegte Frisur
- gute Rasur
- keine Körpergerüche jeglicher Art
Sprachhygiene
Auch eine angemessene Sprache gehört zur Sauberkeit. Das bedeutet, dass man sich „gepflegt“ ausdrücken muss. Dazu gehören:
- Nie fluchen - dies interpretiert der Kunde als Unvermögen des Handwerkers.
- Nie über andere Handwerker sich negativ äussern – auch wenn’s stimmt. Dadurch disqualifiziert man sich selbst.
- Nie über irgendetwas in irgendeiner Form lästern. Auch dadurch disqualifiziert man sich selbst.
- Auf Kraftausdrücke jeglicher Art verzichten.
- Auch in der Kommunikation mit Arbeitskollegen diese Regeln einhalten.
Arbeitsplatz
Ein Handwerkerbesuch ist in den Vorstellungen von Kunden oft mit Schmutz, Staub und Lärm verbunden.
Räumen Sie nach getaner Arbeit den Arbeitsplatz peinlichst sauber auf. Der Spruch „so sauber, wie ich es angetroffen habe“ können Sie optimieren mit „sauberer, wie ich es angetroffen habe“. Nach Ihrer Arbeit soll der Kunde nicht mal ansatzweise sehen, dass Sie hier waren – ausser dem Resultat Ihrer eigentlichen Arbeit. Sauberkeit suggeriert dem Kunden sorgfältige Auftragsausführung, Rücksicht auf sein Eigentum und eine gute Wahl beim Unternehmen getroffen zu haben.
Entsorgung / Reinigung
- Führen Sie immer eigene Abfallsäcke oder andere geeignete Behältnisse mit.
- Entsorgen Sie niemals Abfall beim Kunden.
- Ausgewechselte Teile erst mitnehmen, nachdem Sie den Kunden gefragt haben ob dies so in Ordnung ist – sie gehören ja dem Kunden. Vielleicht ist Ihr Kunde ein „Bastler“ und möchte diese noch behalten.
- Wenn Sie Dinge des Kunden benutzen müssen, beispielsweise den Staubsauger, fragen Sie ihn vorher.
- Bei mehrtätigen Arbeiten verlassen Sie den Arbeitsplatz jeweils so sauber, wie irgend möglich.
Das Fahrzeug, die fahrende Visitenkarte
Das Fahrzeug sagt einiges über den Handwerker und das Unternehmen aus. Das Fahrzeug ist – nebst Ihnen - ein Aushängeschild des Unternehmens = fahrendes Werbeplakat.
- Reinigen Sie Ihr Fahrzeug periodisch innen und aussen. Es soll möglichst sauber und in technisch einwandfreiem Zustand sein. Sicherlich erwartet kein Kunde von einem Servicefahrzeug, dass es aussieht, wie wenn es frisch poliert von der Garage kommt.
- Lassen Sie im Fahrzeug keine leere Flaschen, Zeitungen oder anderen Abfall herumliegen.
- Verhalten Sie sich auf der Fahrt korrekt – immer an die Beschriftung denken.
- Wenn Sie in einen Unfall verwickelt werden, bleiben Sie anständig und behalten Sie einen klaren Kopf.